Workshop Intersektionalität

Im Workshop Internationalität geht Anja Glover auf die Intersektion von Rassismus und Sexismus ein und begleitet die Teilnehmenden dabei, verwobene Diskriminierungsformen und die daraus entstehenden Probleme selbst erkennen zu können und auf andere Intersektionen anwenden zu können.

Intersektionalität (engl. intersection: Kreuzung, Schnittpunkt) beschreibt die integrative Analyse des Zusammenwirkens unterschiedlicher Formen und Dimensionen von Ungleichheit, Differenz und Herrschaft. Der Begriff wurde von Kimberlé Williams Crenshawkonzeptualisiert und geprägt.

Das theoretische Konzept der Intersektionalität möchte erklären, dass verschiedene Diskriminierungsformen nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, sondern vielmehr zusammenwirken. Die intersektionale Perspektive ermöglicht es den Workshop-Teilnehmenden bestehende strukturelle Ungerechtigkeiten besser erkennen und benennen zu können und trägt dadurch zur Bekämpfung von verschiedenen Formen von Unterdrückung und Diskriminierung bei.

Auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft gibt es noch einiges zu tun. Schwarze Frauen hatten einen grossen Einfluss auf die bisherigen Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung, ihre Bemühungen werden oftmals nicht anerkannt und sie leiden nach wie vor unter mehrfacher Diskriminierung: Denn sie sind Frauen und nicht weiss. Solang Rassismus existiert, wird es auch weiterhin Sexismus geben.

Im Workshop Internationalität geht Anja Glover auf die Intersektion von Rassismus und Sexismus ein und begleitet die Teilnehmenden dabei, verwobene Diskriminierungsformen und die daraus entstehenden Probleme selbst erkennen zu können und auf andere Intersektionen anwenden zu können.